1946 geboren in Perpignan. Lebt und arbeitet im Südwesten Frankreichs.
Maler von katalanischer Herkunft, erscheint PERROTTE als frei von Konformismus, von vorgefertigten Ideen, sowie von gesellschaftlichen Kontroversen. Schüler von Miro in den Formen und in der hauptsächlichen Anwendung von einer reinen chromatischen Tonpalette, drückt er auf seinen Gemälden die Lebensfreude aus und bietet uns eine Darstellung des Irrealen, eine figurative Malerei mit einer surrealistische Vorstellung. Dieses besondere Universum übernimmt die Themen wie die menschliche Figur, besonders die „surrealistische Vision“ der Frau und erwähnt sehr oft die übererregte Stimmung des Stierkampfes, der Korrida.
Inspiriert von der Malerschule von Barcelona, von der er den Glanz und die Ausdruckstärke schätzt, hat er sich einen Stil angeeignet, welcher er als abstrakte Geste Kunst bezeichnet, wodurch sein freies und begeistertes Temperament zum Vorschein kommt.
Hier ist Befriedigung zum Ausdruck gekommen durch die Farben und die Gesten: die ganze chromatische Tonpalette von der grellsten bis zur dumpfsten, schwarz umschattet… große bissige Striche und energische platte Flächen durch eine feste und flinke Geste die die Leidenschaft, die Kraft, den Glanz eines Landes äußern sich.
Seine Schöpfung ist nichts anderes als der Ausdruck seiner inneren Welt, in ewigem Schwung, in ständiger Entwicklung. Der Künstler druckt sich aus in völliger Freiheit, ohne Bezugnahme auf die umgebende Welt, was ihm einen Charakter ganz in Entschlossenheit gibt. PERROTTE sucht durch die Blauen, Gelben und Roten, den ausdrucksstarke Wert der Farbe, von welcher er alle Schwingungen untersucht und alle mögliche Annäherungen experimentiert. Seine Malerei lässt sich nicht lesen ... sie lässt sich fassen, zähmen, interpretieren durch die Schärfe der Details, die der extreme Großzügigkeit der Strichen und Formen eine leidenschaftliche Sensualität geben.